Diabetes und Stoffwechsel-Chirurgie

Diabetes und Stoffwechsel-Chirurgie

Das metabolische Syndrom ist ein ernstes Gesundheitsproblem, dessen Inzidenz besonders in den fortgeschrittenen Ländern stätig steigt. Das steigende sozioökonomische Niveau veranlasst hoher  Konsum von Fast-Food und eine übungslose Lebensweise. All diese Faktoren haben die Inzidenz des gleichzeitigen Auftauchens von vielen metabolischen Problemen erhöht. Dieses Symptom manifestiert sich mit den Störungen von Zucker- und Fettmetabolismus neben dem erhöhten Taillenumfang und wird “das metabolische Syndrom” genannt. Seine Inzidenz in den Vereinigten Staaten ist 21.8 % und erhöht sich mit dem Alter bis zum 43.5 %. WHO hat veröffentlicht, dass in 2005 30 Prozent von gesamten 58.000.000 Toden (zirka 17.500.000) war von Herz-Kreislauf und begleitenden Krankheiten verursacht. Man schätzt, dass diese Inzidenz in 2020 bis zum 36 Prozent steigen wird. Bezüglich unserem Land, obwohl die Inzidenz vom metabolischen Syndrom sich von Gegend zu Gegend ändert, sie ist besonders bei den Frauen deutlich hoch.

Das Risiko für Typ 2 DM ist 5-mal und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist 2-mal so hoch bei den Patienten mit metabolischem Syndrom als ohne metabolisches Syndrom. Die Fettleber, die nicht durch Alkohol verursacht ist, polyzystisches Ovar-syndrom, Schlafapnoe-Syndrom, Gallensteine, Gastro-ösophagealer Reflux, Depression und Asthma können auch mit dem metabolischen Syndrom in Beziehung stehen. Neben der klassischen Befunden wie hohe Blutzuckerspiegel, Hypertriglyceridämie, niedrige HDL-Cholesterinspiegel, erhöhte hepatische Transaminasen, Hyperurikämie, Mikroalbuminurie, können auch Spiegel von CRP und Plasminogen Aktivator Inhibitor-1 ansteigen.

Im Frühstadium, Übung und Diätprogramme können nützlich sein. Aber bei den Patienten, die keinen Erfolg mit Übung und Diät erzielen können, sollen chirurgische Behandlungen in Betracht gezogen werden.

Die metabolische Chirurgie, die man umgangssprachlich auch “Zuckerkrankheit-Chirurgie” nennt, ist für die Patienten, die neben Adipositas metabolisches Syndrom haben oder Typ 2 Diabetes Mellitus ohne Adipositas haben, geeignet. Bei diesen Interventionen, benützt man die hormonalen Änderungen, die als Ergebnis des außer Betrieb gesetzten Dünndarms und bzgl. beschränkte Lebensmitteleinnahme auftauchen. Bei manchen Patienten sind die Adipositas-Chirurgie ausreichend. Wenn es aber Typ 2 Diabetes Mellitus eintritt, soll die metabolische Chirurgie bevorzugt. Drei hauptsächliche chirurgische Interventionen werden für diesen Zweck angewendet. Alle diese Methode können laparoskopisch von den erfahrenen Chirurgen zuversichtlich durchgeführt werden. Nach diesen Operationen erholen sich die Patienten ziemlich schnell, sodass die Krankenhausverweildauer minimiert werden kann.

Das Duodenal-Switch war in der Vergangenheit eine ziemlich populäre Intervention. Da die Komplikationsrate relativ hoch war, die Chirurgen suchten nach neue Lösungen. Die neulich beschriebenen Methode wie SADI-S, intestinale Zweiteilung (transit bipartition) sind so effektiv wie das Duodenal-Switch und haben relativ niedrige Komplikationsrate, sodass sie heute bevorzugt werden.

  1. Sleeve Gastrektomie + Duodenal Switch:

Bezüglich der Behandlung der seriösen Adipositas, ist das “Duodenal-Switch” heute unbestritten die effektivste laparoskopische Intervention und bietet eine gute Alternative für die Patienten, die eine BMI über 60 und eine fehlgeschlagene Sleeve-Gastrektomie haben.

Diese Operation ist eine ziemlich komplizierte Intervention, bei der die Sleeve-Gastrektomie und “Bypass” zusammen (normalerweise gleichzeitig und in seltener Fällen reihenweise) durchgeführt werden. Die Durchführung der Sleeve-Gastrektomie beschränkt die Einnahme von Nahrungen und hat auch eine appetithemmende Wirkung. Da der “Bypass” einen langen Teil des oberen Verdauungssystems außer Betrieb setzt, hat er eine prominente malabsorptive Wirkung. Weil das außer Besitz gesetzte Segment des Dünndarms etwa 2-2.5m lang ist, wird das Zusammentreffen der Lebensmittel mit der Ausscheidungen von Pankreas und Gallenblase beschränkt, was die Absorption der Fette reduziert. Deswegen, müssen Patienten lebenslang Eiweiß, Vitamin und Mineralien Supplemente unter der Kontrolle einer Diätspezialistin einnehmen.

Diese Operation besteht aus drei Interventionen. Zunächst wird die Gallenblase entfernt (Cholezystektomie). Das ist ein routinemäßiger Prozedur und vor jeder Sleeve-Gastrektomie macht man Cholezystektomie. Der zweite Schritt ist die Sleeve-Gastrektomie, die sehr ähnlich der standardmäßigen Sleeve-Gastrektomie ist. Nur ist der geformte Pouch etwas größer als bei der standardmäßigen Sleeve-Gastrektomie. Im dritten und letzten Schritt, wird die Änderungen bzgl. Bypass im Dünndarm durchgeführt.  Für diesen Zweck, wird Duodenum an seinem ersten Teil, der dem Magen angrenzt, quer geschnitten und die beiden Enden werden geschlossen und völlig getrennt. Danach werden das Schnitt- und Anschluß-Prozeduren an den unteren Teilen des Darms durchgeführt. An noch unteren Ebenen wird der Dünndarm einige Male quer geschnitten und die Enden werden geschlossen, um den Darm für Bypass vorzubereiten. Das untere Ende von zwei vorhandenen Enden wird nach oben gezogen und wird mit dem geschnittenen und geschlossenen Duodenum Teil und mit dem dem Magen angrenzenden Teil verbunden. Das obere Ende des Dünndarms wird in noch unteren Ebenen wiederum mit dem Dünndarm verknüpft, sodass die Integrität des Verdauungssystems wieder hergestellt wird. So wird “Duodenal-Switch” beendet. Die neu eingeführte Methode “single anastomosis duodenal switch” ist eine einfachere Version und diese neue Alternative werden wir hier mit einer Animation präsentieren.

SADI-S ist die häufigste Intervention unter den metabolischen Chirurgie Methoden und ist ziemlich effektiv. Umgangssprachlich nennt man sie Zuckerkrankheit-Operation. Am Anfang wird Sleeve-Gastrektomie durchgeführt. So kann man den Spiegel von Ghrelin, das in dem entnommenen Magenteil ausgeschieden wird und den Appetit fördert, unterdrücken und die Menge von eingenommenen Nahrung beschränken. Nachher wird der Magen vom Duodenum getrennt und das Ende des Dünndarms mit einer Länge von 250 cm wird mit dem Magen verknüpft. Diese Methode kann auch bei den Patienten, die vorher mit der Sleeve-Gastrektomie behandelt sind, durchgeführt werden.

Die hormonale Veränderungen, die als ein Ergebnis der Absonderung des Duodenums von Nahrungen, der außer Betrieb Setzung eines großen Teils des Dünndarms und direkter Lieferung der Nahrungen ins Ende des Darms, ermöglichen die Kontrolle des Blutzuckerspiegels. Diese Intervention kann zuversichtlich laparoskopisch durchgeführt werden.

Die intestinale Zweiteilung (transit bipartition) ist heutzutage eine ziemlich populäre Methode. Umgangssprachlich wird sie auch Zuckerkrankheit-Operation genannt. Der wichtigste Vorteil ist die hohe Verträglichkeit. Da dabei der Durchgang zum Duodenum nicht verhindert ist, können andere Erkrankungen (z.B. Gallensteine in den Gallenkanälen) noch immer mit Endoskopie behandelt werden.

Transit Bipartition ist eine Methode, deren erfolgreiche und zuversichtliche Ergebnisse eben bei den Typ-2-DM-Patienten mit niedrigen BMI-Werten gezeigt sind.

Erst wird Sleeve-Gastrektomie durchgeführt. So kann man den Spiegel von Ghrelin, das in dem entnommenen Magenteil ausgeschieden wird und den Appetit fördert, unterdrücken und die Menge von eingenommenen Nahrungen beschränken. Nachher, wird ein großer Teil des Darms außer Betrieb gesetzt und der verbleibende Teil mit dem Magen verknüpft. Diese Methode kann man auch bei den Patienten, die vorher mit Sleeve-Gastrektomie behandelt sind, durchgeführen. Letztendlich erzielte Wirkungen sind die Herstellung eines röhrenförmigen Magens, die die Beschränkung der eingenommenen Kalorien ermöglicht, eine Erhöhung des positiven Hormonspiegels wegen der frühzeitigen Berührung der Nahrungen mit dem Endstück des Dünndarms und die Verringerung der negativen Hormon-Aktivitäten als ein Ergebnis der Absonderung des Duodenums. Die erhöhten Spiegel von positiven Hormonen verstärken nicht nur die Insulin-Aktivität, verursacht auch das frühzeitige Auftauchen des Sättigungsgefühls und die Änderung des Geschmacks wegen der  Erhöhung der appetithemmenden und regulierenden Hormonen. Die ganze Intervention kann laparoskopisch durchgeführt werden.